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Um einen guten technischen Zustand Ihres Fahrrades zu gewährleisten, bedarf es natürlich einiger regelmäßiger Überprüfungen. Neben dem Reifendruck, dem Licht, Verschleißteile und der Kette, sind am wichtigsten die Bremsen. Kein anderes Bauteil entscheidet mehr über sicheres Fahren wie dieses. Deshalb möchten wir Ihnen einen kleinen Einblick in das Thema Fahrradbremse geben.

Fahrradbremsen allgemein

Fahrradbremsen dienen zum Bremsen eines Fahrrads.

Je nach ihrer Kraftrichtung wird zwischen radial wirkenden Klotz- und Trommelbremsen sowie axial wirkenden Scheiben- und Felgenbremsen unterschieden.

Des Weiteren kann man zwischen Nabenbremse (z.B. Scheiben- u. Trommelbremsen) oder Felgenbremse unterscheiden, um so den Angriffspunkt der Bremskraft zu verdeutlichen.

Fahrradbremsen sind wichtige Bauteile am Fahrrad, die der Sicherheit der Nutzer dienen, und sind – soweit man sich mit dem Fahrrad im öffentlichen Verkehr bewegt – in der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) gesetzlich vorgeschrieben und geregelt (siehe § 65 StVZO). In Deutschland ist gefordert, dass Fahrräder zwei unabhängig voneinander wirkende Bremsen besitzen müssen. Die Vorschrift trifft keine Aussagen zu Bauart, Beschaffenheit oder Wirksamkeit der Bremsen.

Scheibenbremse

Die Scheibenbremse stellt eine der jüngeren Entwicklungen in der Fahrradtechnik dar und hat sich speziell im Mountainbikebereich durchgesetzt. Ebenso findet man Scheibenbremsen an Trekking oder Cross Bikes.

Funktion

Die im Bremssattel liegenden Bremsbeläge werden gegen die auf der Nabe montierte Bremsscheibe gedrückt, die je nach Hersteller etwa 2 mm dick ist.

Dabei gibt es drei unterschiedliche Konstruktionsweisen:

Beide Beläge werden durch je einen Hubkolben gegen die Scheibe gedrückt.

Ein Belag drückt gegen die Scheibe und diese geringfügig zur Seite, wodurch die Scheibe gegen den gegenüberliegenden Belag drückt, der unbeweglich ist.

Die Beläge sind in einem schwimmenden Bremssattel gelagert; in diesem Fall wird nur ein Belag angesteuert und der Bremssattel verschiebt sich, so dass beide Beläge gleich stark auf die Scheibe drücken.

In Ruhestellung sind die Bremsbeläge nur einige Zehntel Millimeter von der Scheibe entfernt, so dass der Hub der Kolben bei Betätigung entsprechend gering ist.

Felgenbremse

Felgenbremsen sind heute beim Fahrrad am weitesten verbreitet. Charakteristisch an ihnen ist, dass beim Bremsen gegenüberliegende Beläge aus einer Gummimischung auf die beiden Felgenflanken gepresst werden, so dass durch Reibung eine Bremswirkung entsteht. Felgenbremsen finden sich sowohl bei einfachen Alltagsrädern als auch im Leistungssportbereich, insbesondere im Rennradbereich. Bei den Felgenbremsen unterscheidet man zwischen Systemen mit nur einem Befestigungspunkt über dem Reifen (z.B. an Rennrädern) und zweiteiligen Systemen mit zwei Befestigungspunkten beiderseits der Felge.

Für die gute Funktion der Felgenbremse ist ein gut zentriertes Laufrad erforderlich: eine Deformation der Felge (umgangssprachlich 'Achter') kann dazu führen, dass die Bremse nicht mehr vollständig gelöst werden kann bzw. erst nach langer Hebelstrecke anspricht.

Vorteile der Felgenbremse sind eine hohe erzielbare Bremskraft weit außen am Radumfang, geringes Gewicht, die weltweit gute Verfügbarkeit und der niedrige Preis von Einstiegsmodellen.